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 (reply)  Angst vor eigenen Kind

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reply Re: Angst vor eigenen Kind , Martin Winkler , 07 Jun 2008 07:31
reply Angst vor eigenen Kind , KL030449 1F3D157829DED , 06 Jun 2008 11:
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Angst vor eigenen Kind
From: KL030449 1F3D157829DED
Date: Fri, 6 Jun 2008 11:32:39 +0200
Language: German

 


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Sehr geehrte Damen und Herren,
seit längerer Zeit leidet unser Sohn 27 Jahre alt an einer Psychose.Er war schon einmal in Behandlung deswegen-die moderne Zwangsjacke hatte keine Wirkung-diese Tortour kann er bis heute nicht vergessen.Wir Eltern,sind an dieser Situation schuld,er macht uns Vorwürfe über seine Kindheit-was unbegründet ist.Seit geraumer Zeit arbeitet er mit mir in Dänemark.Er hatte Freude an der Arbeit.Er kam in Besitz von harten Drogen,sein Wesen hat sich seither total verändert.Er machte uns wieder Vorwürfe und geht Prutal gegen mir vor-schlägt mich und demoliert mit Steinen mein Auto und droht uns umzubringen.Wir haben nur noch Angst und wissen nicht was wir tun sollen.Polizei rufen wäre die einfachste Lösung-aber was wird da nach?Er landet in der Psychiatrie und wird mit der modernen Zwangsjacke vollgepumpt und ruhig gestellt.Was für eine Alternative haben wir eigentlich?
Mfg.K
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Re: Angst vor eigenen Kind (Reply to: 124998 from KL030449 1F3D157829DED )
From: Martin Winkler
Date: Sat, 7 Jun 2008 07:31:08 +0200
Language: German

 


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So wie sie es schildern leidet ihr Sohn unter einer (drogeninduzierten?) Psychose, vielleicht aber auch einer Psychose aus dem schizophrenen Formenkreis. Die wird durch Drogen sicher nicht besser...

Aber so oder so : Krankheitsbedingt wird er keine Einsichtsfähigkeit haben. Zumindest nicht, wenn er psychotisch ist (hier kann es ja Schwankungen geben). Die Medikation (ich nehme mal an, sie setzen eine "moderne Zwangsjacke" mit Medikation gleich) ist dabei EINE der Voraussetzungen. Die zweite Bedingung wäre Drogenabstinenz. Es ist schlicht nicht richtig, dass die Medikation wie eine Zwangjacke wirken müssen. Wenn sich im Verlauf der Gesamtbehandlung eine Einsichtsfähigkeit ergibt, kann man Medikamente so einsetzen, dass sie mehr Freiheiten ermöglichen.

Derzeit gehört ihr Sohn in eine geschlossene Psychiatrie. Ohne Wenn und Aber. Wenn sie es selber nicht einsehen können (schliesslich sind sie emotional gebunden), sollte die Polizei oder Freunde eingreifen. In Deutschland würde man den Sozialpsychiatrischen Dienst einschalten. Es mag ja ihre freie Entscheidung sein, sich von ihm umbringen lassen zu wollen, wenn es schicksalhaft so käme. Aber sie können eben nicht sicher sein, dass der Wahn sich nur auf SIE beschränkt. Daher stellt er eine allgemeine Gefahr für sich und andere Menschen dar.

Er benötigt eine längerfristige Entwöhnungsbehandlung mit dem Schwerpunkt Sucht und Psychose. Die gibt es sehr wohl und sie arbeiten nicht nur mit Medikation. Ich halte es für eine grobe Unterlassung von Hilfe, wenn man einem psychosekranken Patienten so eine Chance verbaut, weil man ihn "vor der bösen Psychiatrie" retten will. Vielleicht sollten Sie eine Angehörigenberatung in Anspruch nehmen, um ihre Ängste und Vorurteile da offen anzusprechen.

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